Historie

Seit 1995 besteht im Planungsgebiet die LAG für die Gemeinschaftsinitiative LEADER+ mit dem Namen Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Am 11.11.2014 hat sich die CLLD/LEADER-Interessengruppe (CLLD/LEADER-IG) Naturpark-Saale-Unstrut-Triasland neu gegründet und in diesem Zuge territorial erweitert. Am 20. August 2015 wurde die LAG mit ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie für die Förderphase 2014-2020 bestätigt. Die LAG ist Vorreiter und Regionalentwickler zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie (LES), arbeitet nach dem Bottom-up-Prinzip und kann in der Förderphase 2014-2020 auf Erfahrungen der Förderphasen LEADER II, LEADER + und LEADER 2007-2013 zurückgreifen.

Ausgangsbasen für die LES der neuen Förderphase 2014-2020 sind das LEADER-Konzept für die EU- Förderphase 2007-2013, das „Integrierte ländliche Entwicklungskonzept des Landkreises Burgenland-Weißenfels“ (ILEK) und das „Integrierte ländliche Entwicklungskonzept der Landkreise Merseburg-Querfurt und Saalekreis“ (ILEK), sowie andere Regional- und Gebietsplanungen. Ziel des Konzeptes ist die Stärkung der Attraktivität des ländlichen Raumes, unter der Beachtung der Anforderungen des demografischen Wandels.

Auf der Grundlage der, von den Verwaltungsbehörden für die EU-Fonds EFRE, ESF und ELER im Ministerium der Finanzen vorgegebenen Mindestkriterien, gab der Wettbewerbsaufruf CLLD/LEADER 2014-2020 vom 30.06.2014 die Maßgabe zur methodischen Erarbeitung der Schritte der LES vor. Diese wurde in enger Zusammenarbeit mit der CLLD/LEADER-IG und deren Koordinierungsgruppe (KO-Gruppe) entwickelt und ist Arbeitsgrundlage in dieser Förderphase.

Das Gebiet der LAG umfasst eine Fläche von 1.493,02 km² und erstreckt sich über weite Teile des Burgenlandkreises und des Saalekreises im Bundesland Sachsen-Anhalt. Zum Gebiet zählen fünf Verbandsgemeinden und acht Städte. Mit nur 92 Einwohner je km² ordnet sich der Aktionsraum noch unter der Einwohnerdichte des gesamten Bundeslandes Sachsen-Anhalt mit 110 EW/km² (Stand 2012 und 2013, Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt) ein und gehört damit zu den traditionell schwach besiedelten ländlichen Bereichen des Bundeslandes Sachsen- Anhalt.

Für die Arbeitsphase 2014-2020 hat sich die LAG im März 2015 eine neue Lokale Entwicklungsstrategie (LES) gegeben, mit der sie sich am CLLD/LEADER-Landeswettbewerb beworben hat. Die Gruppe engagiert sich aktiv im Netzwerk Ländliche Räume auf Bundesebene und im Netzwerk „LEADER in Sachsen-Anhalt“. Sie ist in der Bundesarbeitsgemeinschaft Lokaler Aktionsgruppen (BAG LAG) Deutschlands vertreten.

Vorsitzende der LAG ist Manuela Hartung, ihr Stellvertreter ist Udo Mänicke. Für das LEADER-Management sind Steffi Einecke und Antje Rockstroh (Finneplan Einecke) verantwortlich. Träger des LEADER-Managements ist der Burgenlandkreis in Kooperation mit dem Saalekreis.